{"id":1009,"date":"2023-10-12T11:20:00","date_gmt":"2023-10-12T11:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hit-buergerbeteiligung.de\/?p=1009"},"modified":"2023-10-12T11:20:00","modified_gmt":"2023-10-12T11:20:00","slug":"auftaktveranstaltung-in-der-festkelter-in-metzingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/competent-jemison.45-82-121-115.plesk.page\/index.php\/2023\/10\/12\/auftaktveranstaltung-in-der-festkelter-in-metzingen\/","title":{"rendered":"Auftaktveranstaltung zum B\u00fcrgerbeteiligungsprojekt &#8220;Mobil in Metzingen&#8221;"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.hit-buergerbeteiligung.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231005_182829-1-1024x498.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1015\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 05.10.2023, fiel der offizielle Startschuss zur B\u00fcrgerbeteiligung &#8220;Mobil in Metzingen.&#8221; Rund 100 Metzingerinnen und Metzinger waren der Einladung gefolgt und in die Festkelter gekommen, um sich \u00fcber das Mobilit\u00e4tsentwicklungskonzept (MEK) und den Beteiligungsprozess zu informieren. Viele nutzen auch die M\u00f6glichkeit, gleich vor Ort eigene Ideen und Anregungen einzubringen.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin eine ganz gro\u00dfe Freundin von Schwarmintelligenz\u201c, schickte Oberb\u00fcrgermeisterin Carmen Haberstroh gleich in Ihrer Begr\u00fc\u00dfung voraus. Die unterschiedlichen Sichtweisen einzelner B\u00fcrger:innen stellen, so beschrieb sie weiter, eine wichtige Erg\u00e4nzung zu den Ideen der Verwaltung und Sachplaner:innen dar. B\u00fcrgerbeteiligungen k\u00e4men innerhalb unserer Demokratie demnach eine tragende Rolle zu, um Entscheidungen, nicht nur auf Basis von Fakten und Zahlen zu f\u00e4llen, sondern in diesem Kontext subjektiven Bedenken der einzelnen B\u00fcrger:innen vor Ort entsprechend Platz einzur\u00e4umen. Ziel sei deshalb die Entwicklung eines Mobilit\u00e4tskonzeptes, das die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse unserer mobilen Gesellschaft und die damit in Zusammenhang stehenden Anforderungen der Zukunft mitabdecke.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Moderation f\u00fcr den Abend \u00fcbernahm Anni Schlumberger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der HIT Service GmbH aus T\u00fcbingen. In einer kurzen Abfrage an die Besucher:innen, die mittels kurzer Handmeldung angeben sollten, mit welchem Verkehrsmittel sie am h\u00e4ufigsten innerhalb Metzingens unterwegs seien, zeichnete sich bereits ein erstes Bild ab: Das meist genutzte Verkehrsmittel ist das Fahrrad, mit dem auch knapp die H\u00e4lfte der Besucher:innen den Weg zur abendlichen Auftaktveranstaltung zur\u00fcckgelegt hatten. Dicht davon gefolgt waren die Fortbewegung zu Fu\u00df und mit dem Auto.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach diesem kurzen Warm-Up und der Vorstellung von Ablauf und Zielen des Abends trat Markus Haas, seit dem 01.06.2023 Baub\u00fcrgermeister der Stadt Metzingen, als Interviewpartner hinzu. F\u00fcr ihn sei die Erstellung eines Mobilit\u00e4tskonzeptes f\u00fcr Metzingen eine unumg\u00e4ngliche Reaktion auf eine sich seit circa f\u00fcnf Jahren beschleunigende Ver\u00e4nderung: \u201eDie Mobilit\u00e4t insgesamt ist im Wandel\u201c. Der urspr\u00fcnglich aus Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd stammende Baub\u00fcrgermeister zeigte sich zuversichtlich, denn die ersten Schritte seien getan. F\u00fcr die Zukunft sei es wichtig, Infrastruktur und Systeme aktuell zu halten, um weiterhin auf die Bed\u00fcrfnisse der B\u00fcrger:innen, die sich wandeln, aber auch die der Tagesg\u00e4ste der Stadt eingehen zu k\u00f6nnen. Ankn\u00fcpfend an die eingangs erhaltene R\u00fcckmeldung durch die Besucher:innen betonte er die Bedeutung des Radverkehrs in der Albregion. Gerade mit Blick auf die rasante Entwicklung im Bereich E-Bikes sehe man, dass sich das ganze System wandle und dass wir darauf reagieren m\u00fcssen. Die Chancen, die das MEK f\u00fcr Metzingen bieten, liegen vor allem im St\u00e4dtebau, denn der zur Verf\u00fcgung stehende Platz sei begrenzt. Damit m\u00fcsse man entsprechend umgehen. Besonderes Augenmerk liege daher vor allem auf einer bed\u00fcrfnisorientierten Fl\u00e4chenverteilung zwischen Fu\u00df-, Rad- und Kfz-Verkehr. Daf\u00fcr sei es wichtig, dass sich B\u00fcrger:innen beteiligen. In der Verwaltung gebe es viele Expert:innen, die das n\u00f6tige Knowhow mitbringen. \u201eAber\u201c, betonte Haas weiter, \u201edie Bed\u00fcrfnisse der B\u00fcrger, die sind der Kern der Sache und auf die kommt\u2019s tats\u00e4chlich an.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Konrad Berger, der f\u00fcr den erkrankten Dr. Gericke (MODUS CONSULT) kurzfristig eingesprungen war, gab mit seinem Impulsvortrag einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Stand des Mobilit\u00e4tskonzeptes. Vorrangiges Ziel stelle die Erarbeitung eines intermobilen Konzeptes dar, in dem alle Verkehrsgruppen gleichberechtigt zu betrachten und zu ber\u00fccksichtigen seien. Das Mobilit\u00e4tskonzept m\u00fcsse vielf\u00e4ltige Dimensionen und Zielsetzungen vereinen: Verkehrssicherheit, Klimaschutz, eine Verminderung des motorisierten Individualverkehrs, die Erh\u00f6hung der Aufenthaltsqualit\u00e4t durch sinnvolle Fl\u00e4chennutzung, L\u00e4rmreduktion und Barrierefreiheit. Die erste Phase der Mobilit\u00e4tsplanung in Form einer Datenerhebung durch Expert:innen sei laut Berger bereits abgeschlossen. Nun liege es an den B\u00fcrger:innen ihre Interessen miteinzubringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Teil der Veranstaltung bestand aus einer interaktiven Phase. Daf\u00fcr wurde der Saal im Vorfeld mit einzelnen Stationen in Form von Stellw\u00e4nden zu den Themenbereichen Fu\u00df-, Rad- und Kfz-Verkehr, \u00d6PNV und alternative Mobilit\u00e4t ausgestattet. Die Besucher:innen hatten hier ausf\u00fchrlich Gelegenheit, ihre Ideen, Kritik und Anliegen einzubringen, indem sie diese schriftlich auf kleinen Papierausschnitten festhielten und an den Stellw\u00e4nden anbrachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Auftaktveranstaltung begann die erste Beteiligungsphase, um bestehende Interessen, aber auch potenzielle Konflikte sichtbar zu machen und zu aggregieren. Die Vor-Ort-Veranstaltung steht dabei in einem Zusammenspiel verschiedener Beteiligungskan\u00e4len, zu denen auch Mitmach-Postkarten geh\u00f6ren, die in den Rath\u00e4usern in Metzingen, Neuhausen und Glems erh\u00e4ltlich sind. All dem stellt sich eine begleitende Online-Plattform hinzu, wo sich B\u00fcrger:innen informieren, aber auch den Dialog \u00fcber die Pinnwand und die interaktive Karte herstellen k\u00f6nnen, indem sie ihre Ideen direkt einbringen. Alle Beitr\u00e4ge werden hier ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach erfolgen eine fachliche Auswertung und Bewertung. Die zweite Beteiligungsphase wird voraussichtlich durch einige Themen-Workshops im April 2024 eingel\u00e4utet, um dann im Herbst eine Entscheidung zu treffen, die ein passgenaues Mobilit\u00e4tskonzept f\u00fcr Metzingen enthalten soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 05.10.2023, fiel der offizielle Startschuss zur B\u00fcrgerbeteiligung &#8220;Mobil in Metzingen.&#8221; Rund 100 Metzingerinnen und Metzinger waren der Einladung gefolgt und in die Festkelter gekommen, um sich \u00fcber das Mobilit\u00e4tskonzept und den Beteiligungsprozess zu informieren. 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